Die Wattschnecke gehört zu den stillen, aber unglaublich wichtigen Bewohnern des Wattenmeeres. Wer bei einer Wattwanderung genau hinschaut, entdeckt sie oft in groĂen Mengen auf der OberflĂ€che des Schlicks oder leicht eingegraben im Boden.
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Auch wenn sie unscheinbar wirkt, ist sie ein echtes Wunder der Anpassung an einen der extremsten LebensrÀume der Welt: das Wechselspiel von Ebbe und Flut.
Die Wattschnecke ist perfekt an das Leben im Watt angepasst. Wenn das Wasser sich zurĂŒckzieht, beginnt fĂŒr sie die aktive Zeit: Sie kriecht ĂŒber den Schlick und ernĂ€hrt sich von winzigen Algen, die sie mit ihrer Raspelzunge abweidet.
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Bei Flut zieht sie sich wieder in den Boden zurĂŒck oder schĂŒtzt sich mit einer kleinen Schleimschicht vor dem Wasser.
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So ĂŒbersteht sie sowohl Trockenfallen als auch Ăberflutung â jeden Tag aufs Neue.
Auch wenn sie klein ist, spielt die Wattschnecke eine groĂe Rolle im Ăkosystem Wattenmeer:
Ohne Tiere wie die Wattschnecke wĂŒrde das empfindliche Gleichgewicht im Watt schnell kippen.
Mit etwas GlĂŒck kannst du Wattschnecken direkt unter deinen FĂŒĂen entdecken:
Wenn du genau hinschaust, erkennst du ihre feinen Bewegungen im Schlick.
Die Wattschnecke zeigt uns, wie vielfĂ€ltig und lebendig das Wattenmeer ist â selbst dort, wo es auf den ersten Blick leer und ruhig wirkt.
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Sie erinnert uns daran, wie wichtig jeder einzelne Bewohner dieses einzigartigen Naturraums ist.
Name: Wattschnecke (hÀufig z. B. Peringia ulvae)
Lebensraum: Wattenmeer, Salzwiesen, KĂŒstenzonen
GröĂe: ca. 3â6 mm
ErnÀhrung: Algen, Mikroorganismen, Biofilm auf dem Wattboden
Feinde: Vögel (z. B. Austernfischer, Möwen), Fische bei Flut
Besonderheit: Kann Trockenfallen und Ăberflutung problemlos ĂŒberstehen
Fortbewegung: Kriecht langsam ĂŒber den Boden des Watts
Bedeutung im Ăkosystem: Wichtiges Glied in der Nahrungskette und fĂŒr den NĂ€hrstoffkreislauf
WattfĂŒhrerin
Bianca BrĂŒggemann
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StrandstraĂe 1
26553 Dornum-NessmersielÂ
Telefon 0152 03019067
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